Johannes-Kapelle in Plockhorst

Bei der Plockhorster Johannes-Kapelle handelt es sich um das jüngste Bauwerk des Kirchspiels. Auch sie löste den Kapellenraum in der ehemaligen Plockhorster Schule ab, die übrigens von 1969 an für rund 20 Jahre auch Sitz des Edemisser Pfarramts II war. 1995 wurde die neue Kapelle eingeweiht. Der gelungene Entwurf stammt vom Architekten Karl-Heinz Muth aus Hannover.Die Johannes-Kapelle ist für beides konzipiert, für Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen. Der große Raum ist durch eine Wand teilbar. Selbstverständlich gibt es eine Teeküche und Toiletten. An die Vorgängerin erinnern das restaurierte Glasfenster aus der Altarnische der alten Plockhorster Schule und die alte Schulglocke im Dachreiter. Wie richtig die Entscheidung für ein Mehrzweckgebäude war, hat sich inzwischen bestätigt. Ein reges Eigenleben entwickelte sich. Krabbelgruppe, Kinderkirchentreff und Senioren tagen regelmäßig. Nichtkirchliche Gruppen und Vereine genießen ein Gastrecht. Um dies zu erwirken, hatte sich die politische Gemeinde Edemissen seinerzeit an den Baukosten beteiligt.
Glanzstück in Plockhorst ist die Orgel, die Orgelbauer Tzschöckel aus Althütte/Schwarzwald errichtet hat. In Plockhorst hat man generell etwas für Musik übrig. So finden hier jährlich im Schnitt 4 kleine Konzerte statt. Sie haben längst einen gewachsenen Interessentenkreis gefunden. Kultur hat ihren Platz auch in den ganz kleinen Ortschaften.